Berufsunfähigkeitsversicherung für risikofreie Berufe notwendig?

19. November 2010 Redaktion

Ist eine Berufunfähigkeitsversicherung wirklich für alle Berufe notwendig? Informationen und Antworten über die Notwendigkeit einer solchen Versicherung.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherung aller berufstätigen Menschen, denn sie schließt die Versorgungslücke zwischen der sehr geringen staatlichen Leistung, welche man im Falle der Berufsunfähigkeit erwarten kann, und dem tatsächlichen Verdienst, mit dem man seinen Lebensstandard eingerichtet hat.

Diese Notwenigkeit sehen jedoch nicht alle Berufstätigen ein, denn die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den Versicherungen, welche nicht unbedingt niedrige Prämien haben. Zudem handelt es sich bei den meisten Policen um Risikoversicherungen, dies bedeutet, dass das eingezahlte Kapital im Falle der Unversehrtheit während des Versicherungszeitraumes verfällt, eine Rückzahlung ist nicht vorgesehen.

Trotzdem sollte die Notwendigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt erkannt werden, um im Falle einer Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall nicht auch noch zum Sozialfall zu werden und sich das Leben neu und lebenswert einrichten zu können.

Besonders oft wird die Frage nach der Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung von Anhängern risikofreier Berufe gestellt. Hierzu gehören in der Regel Menschen, die keiner körperlichen Tätigkeit nachgehen und meinen, diese auch nach einer schweren Erkrankung oder nach einem Unfall ausführen zu können.
Diese Annahme ist jedoch falsch und darum ist es wichtig, dass man auch dann eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzt, wenn man sein Geld mit einer leichten Tätigkeit verdient. Ein gesunder Mensch kann oftmals gar nicht ermessen, welche gravierenden Veränderungen eine Berufsunfähigkeit mit sich bringen kann.

Auch wenn man theoretisch der Arbeit weiter nachgehen kann, gibt es dennoch viele Hürden, welche die Ausübung des Berufes verhindern. Diese können von Seiten des Arbeitgebers gesteckt werden, wenn dieser nämlich die Kündigung ausspricht, weil er die Verantwortung für einen Arbeitnehmer mit Einschränkungen oder einer Behinderung nicht übernehmen will.

Oftmals lassen auch psychische Folgeerkrankungen die Ausübung einer Berufstätigkeit nicht mehr zu. Diese Aspekte sollten beachtet werden, und jeder sollte sich für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden.

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