Riester Rente
Was beinhaltet die Riester Rente?
Die Riester Rente wird auch als Subvention des Staates bezeichnet, die
man als Bürger unter bestimmten Voraussetzungen bekommt. Das
Ziel dieser staatlichen Förderung ist es, den Aufbau einer
privaten Altersvorsorge seitens der Bevölkerung durch diese
Zuschüsse
des Staates zu fördern. Der Erhalt der Riester
Rente ist an verschiedene Bedingungen geknüpft. Die
Basisbedingung besteht darin, dass man in einen Sparvertrag eigenes
Kapital einzahlt, wobei dieser Sparvertrag dem Aufbau einer privaten
Zusatzrente dienen muss.
Die
Riester Rente erhält man
jedes Jahr in Form von Zulagen, und zwar fließen diese
Zulagen direkt in den vom Kunden abgeschlossenen Sparvertrag ein. Eine
Barauszahlung der Zulagen ist nicht möglich. Die
Förderung in Form der Riester Zulagen muss man beantragen, und
wenn alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, wird die
Zulage jährlich in den Sparvertrag gezahlt.
Welche Voraussetzungen sind zum Erhalt der Riester Rente zu
erfüllen?
Bei den
Voraussetzungen, die es zum
Erhalt
der Riester Rente zu erfüllen gilt, kann man
zwischen den Bedingungen unterscheiden, die das gewählte
Sparprodukt erfüllen muss, um als
„riesterfähig „ zugelassen zu werden und
den Voraussetzungen, die vom Bürger erfüllt werden
müssen:
Zunächst einmal haben nicht alle Bürger Anspruch auf
die Riester Zulagen, sondern nur Arbeitnehmer und einige andere Gruppen
wie Auszubildende, Beamte oder Arbeitslose. Vom Grundsatz her hat jeder
Anspruch auf die
Zulagen der Riester Rente,
der Pflichtmitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, was zum
Beispiel nicht für Selbstständige gilt. Zudem kann
man die Förderung nur dann erhalten, wenn man im Jahr
mindestens 60 Euro in den jeweils zu fördernden Sparvertrag
(ohne Zulagen) einzahlt.
An die Finanzprodukte werden in erster Linie die Bedingungen gestellt,
dass das eingezahlte Kapital der Anleger sicher sein muss, eine
Rückzahlung erst ab dem 60. Lebensjahr des Sparers in Form
einer lebenslangen Rente erfolgen darf und das auch die
Rückzahlung der Riester Zulagen bei Fälligkeit des
Vertrags garantiert werden kann. Nur unter diesen Bedingungen gilt ein
Finanzprodukt als riesterfähig, was beispielsweise auf die
private Rentenversicherung, den
Banksparplan
und einige
Fondssparverträge
zutrifft.
Höhe der Zulagen und Vor- und Nachteil der Riester
Rente
Die Zulagenhöhe richtet sich nach der Höhe der
Einzahlung des Sparers. Zahlt dieser mindestens vier Prozent seines
Einkommens im Monat in den Sparvertrag ein, bekommt man die Grundzulage
in voller Höhe von 154 Euro. Ehepartner können diesen
Betrag pro Person erhalten. Hat man zudem Kinder und einen Anspruch auf
Kindergeld, erhält man entweder zusätzlich eine
Kinderzulage von jährlich 185 Euro (Kinder, die vor 2008
geboren sind) bzw. von 300 Euro für alle Kinder, die ab dem 1.
Januar 2008 geboren wurden.
Der große Vorteil besteht bei der Riester Rente
darin, dass man vom Staat Geld „geschenkt“ bekommt.
Einen vierköpfige Familie kann so im Idealfall 908 Euro
jährlich erhalten. Der Nachteil der Riester Rente ist, dass
man sich sehr lange an den abgeschlossenen Vertrag bindet, denn bei
einer vorzeitigen Kündigung sind alle bisher erhaltenen
Zulagen in Form der Riester Rente zurück zu zahlen.
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Betriebliche Altersvorsorge